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Nistenhilfen für Wildbienen

Erde, Sandarium, Stängel, Totholz, Mauern, vorhandene Hohlräume und Schneckenhäuser

 Wildbienen sind bei der Wahl des Nistortes so vielfältig wie beim Blütenbesuch.

 Die mit Abstand meisten Wildbienenarten nisten im Erdboden.

 Andere Wildbienenarten benötigen markhaltige Pflanzenstängel.

 In dieser Rubrik geht es um die Frage, wie man möglichst vielen Wildbienenarten im Garten das Nisten ermöglicht.

Wildbienen benötigen kurze Distanzen zwischen Nest und Blüte. Jeder zusätzliche Meter erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Parasiten ins unbeaufsichtigte Nest eindringen. Lange Distanzen erhöhen zudem den Zeitaufwand pro verproviantierter Brutzelle. Da Wildbienen meist wenige Wochen leben, reicht die Lebenszeit dann nur für wenige Brutzellen. Das ist umso wichtiger, da Wildbienen ohnehin nur wenige Nachkommen produzieren. Auch das benötigte Material zum Nestbau sollte in Reichweite liegen, beispielsweise Harz.

Daher macht es durchaus Sinn, neben Blumen auch Nisthilfen anzubieten. Allerdings benötigt man nicht nur Wildbienenhäuser (auch die gute Häuser mit sauberen Löchern von 2-9 mm nützen nur knapp 30 eher häufigen Wildbienenarten) sondern vor allem auch sonnige, bewuchsfreie Erde und markthaltige, einzeln senkrecht montierte Pflanzenstängel.

Die Weiterleitung zu den entsprechenden Artikeln findet sich in der grünen Spalte links.

Markhaltige Stängel - vor allem dürre Brombeerranken, einzeln senkrecht oder ausnahmsweise wagerecht montiert, haben das beste Aufwand-Nutzen-Verhältnis von allen Nisthilfen, die im Garten möglich sind. Abschneiden, festbinden, fertig.Markhaltige Stängel - vor allem dürre Brombeerranken, einzeln senkrecht oder ausnahmsweise wagerecht montiert, haben das beste Aufwand-Nutzen-Verhältnis von allen Nisthilfen, die im Garten möglich sind. Abschneiden, festbinden, fertig.